Gaskrise: 7 Tipps zum Energie sparen im Krisenfall

Deine Heizung funktioniert nicht mehr und deine Wohnung kühlt aus. Wir zeigen dir, wie du Energie sparen und dich warm halten kannst.

Erfahre Tipps, wie du im Krisenfall Energie sparen und dich warm halten kannst © Pixabay I _Thomas Breher
Erfahre Tipps, wie du im Krisenfall Energie sparen und dich warm halten kannst © Pixabay I _Thomas Breher

Mit der bevorstehenden Heizsaison kommen einige Unsicherheiten und Herausforderungen auf uns zu. Die Versorgung mit Gas ist extrem unsicher und volatil. Wir müssen damit rechnen, dass es zu einem Mangel an Gas kommen wird. Das würde weitreichende Folgen für uns haben. Diejenigen unter uns, die mit Gas heizen sind am stärksten betroffen. Es besteht die Gefahr, dass Wohnungen oder Häuser nicht mehr mit Gas beheizt werden können.

Aber auch die Wahrscheinlichkeit eines Blackouts nimmt weiter zu. Fehlt es an Gas, müssen Gaskraftwerke abgeschaltet werden, d.h. es wird weniger Strom produziert und es kann zu einem Stromproblem kommen. Dies würde uns alle massiv treffen. Die Folgen eines länger andauernden Stromausfalls sind weitreichend und verheerend. Treten aber ein Blackout und ein Gasmangel gleichzeitig auf, sind die Auswirkungen weit dramatischer und kaum abschätzbar.

Wir stehen dem kommenden Winter sehr skeptisch gegenüber und sind beunruhigt. Alternativen zur Gasheizung haben wir bereits aufgegriffen und behandelt. In diesem Artikel möchten wir dir weitere Tipps vorstellen, wie du im Fall des Falles dich und deine Wohnung warm halten kannst. Es geht dabei auch darum, Energie zu sparen, um mit weniger Heizenergie auszukommen. Es ist durchaus denkbar, dass es zu gar keinen Totalausfällen bei der Gasverfügbarkeit kommt, sondern das einfach nur eine geringere Menge an Gas zur Verfügung steht. Auch dann helfen dir diese Tipps zum Energie sparen, um mit weniger Heizenergie durch den Winter zu kommen.

1. Beschränke dich auf so wenige Räume wie möglich

Wenn die Heizung ausgefallen ist und deine Wohnung beginnt auszukühlen, ist es ratsam, sich möglichst nur in einem Raum aufzuhalten. Versuche diesen auf eine angenehme Temperatur zu bringen. Es ist einfacher, einen Raum mit alternativen Heizungen, wie einer Petroleumheizung* oder einer Infrarotheizung* zu temperieren, als gleich die gesamte Wohnung. Am effizientesten ist es, wenn du diesen Raum von der übrigen Wohnung gut abtrennen kannst, z.B. mit einer Tür, welche du mit Decken noch zusätzlich isolieren kannst. So bleibt die Heizenergie bestmöglich im gewünschten Raum.

Erfahre, ob eine Infrarotheizung als Notheizung geeignet ist.
Eine Infrarotheizung kann eine mögliche Alternative sein, um nur einen Raum effizient aufzuheizen.

2. Lasse Raffstore oder Rollo unten

Hast du Raffstore oder Rollos bei deinen Fenstern verbaut, dann hast du bereits gute Voraussetzungen, um Energie sparen zu können. Lasse diese vor allem bei Dunkelheit unten. Damit verbesserst du den Dämmwert und es geht weniger Wärme nach außen verloren. Tagsüber solltest du zumindest in dem Raum, in dem du dich aufhältst, natürliches Sonnenlicht lassen. Das tut deiner Psyche gerade in der Notsituation gut. Bei den unbenutzten Räumen lässt du die Rollo am besten den ganzen Tag unten, um die Wärme gut drinnen zu halten.

3. Dichte deine Fenster und Türen gut ab

Bleiben wir bei deinen Fenstern – durch diese kann sehr viel Energie verloren gehen. Vor allem, wenn du ältere Fenster verbaut hast, empfehlen wir diese zu prüfen. Neue Dichtungen können den Isolationsgrad der Fenster stark verbessern. Mit ein wenig handwerklichem Geschick bekommst du das selbst hin, ansonsten hole einen Fachmann. Diese Investition lohnt sich auf jeden Fall auch abseits einer Krisensituation, weil du damit Energie sparen kannst und somit weniger Geld ausgeben musst.

Weitere Heizenergie kannst du mit der Verwendung von Thermovorhängen* einsparen. Diese kannst du vor Türen oder Fenster montieren und dienen als innenliegender Wärmeschutz, d.h. du behältst damit mehr Wärme im Raum. Zum Energiesparen ziehst du die Vorhänge bei Einbruch der Dunkelheit zu. Im Krisenfall, wenn die Heizung nicht mehr funktioniert, ziehst du sie bei allen Fenstern zu, um die Wärme drinnen zu behalten. Die beste Wirkung erzielst du, wenn der Vorhang gut am Boden aufsetzt. Dadurch kann weniger Luft hinter den Vorhang gelangen. Achte daher auf eine ausreichende Länge.

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4. Investiere in einen Schlafsack

Falls deine Wohnung bereits stark ausgekühlt ist, weil die Heizung nicht mehr funktioniert oder aber auch das Gas rationiert wird, kann dir ein Schlafsack* sehr wertvolle Dienste erweisen. Dieser hält dich im Schlaf schön warm und du überstehst damit auch ein paar Tage bei niedrigen Temperaturen. Achte darauf, dass jedes Familienmitglied einen Schlafsack hat. Unabhängig von der aktuell sehr unsicheren Lage, empfehlen wir jedem einen Schlafsack als Teil seiner Krisenvorsorge zu besitzen.

5. Sorge für die richtige Kleidung

Mit der passenden Kleidung kannst du deine Körperwärme bestmöglich speichern. Dadurch hältst du dich warm und musst den Raum weniger aufheizen. Trage dazu deine Kleidung in mehreren Schichten übereinander (Zwiebelprinzip) – Thermounterwäsche, Pullover aus Wolle oder Fleece, wärmende Thermohosen, Handschuhe, dicke Socken und eine Winterjacke gehören zur Grundausstattung. Vergiss nicht auf eine Mütze, denn die meiste Wärme geht über deinen Kopf verloren.

Normalerweise wirst du die oben genannten Kleidungsstücke im Kleiderschrank haben. Checke am besten trotzdem gleich, ob du für den Winter ausreichend warme Kleidung hast. Denke dabei auch an deine Kleinkinder. Möglicherweise hast du noch nicht alles in der passenden Größe für den kommenden Winter besorgt.

Setze auf den Zwiebellook, damit trägst du mehrere Schichten an Kleidung und bist optimal angezogen, wenn es einmal kälter sein sollte in deinem Zuhause.

6. Bevorrate ausreichend warme Decken

Mit Decken kannst du einerseits natürlich deinen Körper wärmen, indem du dich zudeckst. Andererseits sind Decken auch sehr gut zur Dämmung von Türen oder Fenstern geeignet. So kannst du mittels einer Decke die Außentür oder die zu den unbeheizten Räumen angrenzende Tür zusätzlich isolieren. Oder du befestigst sie direkt vor ein Fenster.

Neben kuscheligen Decken aus Wolle oder Fleece empfehlen wir Rettungsdecken*. Diese halten gut warm, sind äußerst praktisch, weil sie kompakt und platzsparend gelagert werden können und sind sehr preiswert. Eine Rettungsdecke darf darüber hinaus in keinem Fluchtrucksack fehlen und gehört zur Grundausstattung.

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Empfehlenswert sind auch elektrische Heizdecken*. Diese kannst du vor dem Schlafengehen in dein Bett oder deinen Schlafsack legen und aufheizen. Du legst dich damit in ein schönes warmes Bett und sorgst so für einen erholsamen Schlaf. Natürlich kannst du dich damit auch zudecken und wärmen lassen. Die meisten Modelle haben eine maximale Leistungsaufnahme von 100-120 Watt. Verfügst du über eine Powerstation kannst du die Decke auch bei einem Stromausfall weiter betreiben. Mit einer mittelgroßen 500 Wh Powerstation kannst du die Heizdecke je nach eingestellter Temperaturstufe für fünf bis acht Stunden verwenden.

7. Baue dir einen Unterschlupf

Wenn du es nicht mehr schaffst auch nur einen Raum warm zu halten oder du mit deiner zur Verfügung stehenden Heizenergie im Notfall noch sorgsamer umgehen möchtest, dann baue dir in deiner Wohnung eine Art Unterschlupf. Somit verkleinerst du den Raum, den du heizen musst und kannst weitere Energie sparen. Dazu eignet sich, wenn verfügbar, natürlich ein Zelt. Aber auch ohne Zelt kannst du dir mit zwei oder mehr Tischen einen Unterschlupf bauen und mit Decken abhängen. Alleine durch die Körperwärme lässt es sich auf so engem Raum schon besser aushalten.

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Andy

Andreas

Hallo, ich bin Andreas! Im Dezember 2020 bin ich Papa geworden. Seitdem hat sich Vieles für mich verändert. Krisenvorsorge ist mir für meine Familie wichtig. Hier auf unserem 👉 Blog teile ich mein Wissen zum Thema mit Euch. Mehr über uns erfährt Ihr 👉 hier.

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